Der NABU legte 2014 Klage in Deutschland und 2019 Beschwerde beim europäischen Gerichtshof wegen Nichtbeachtung des EU-Naturschutzrechts durch die Bundesrepublik Deutschland ein. Das Oberverwaltungsgericht Münster beschäftigt sich am 11. März mit dem Offshore-Windpark westlich von Sylt. Gemeint ist der Windpark „Butendiek“ vor Sylt , der im europäischen Vogelschutzgebiet „Östliche Deutsche Bucht“ steht und trotz nachweislicher Gefährdung der Schutzgüter weiter besteht. Noch im März wird das Ergebnis vom EU Gerichtshof erwartet.
Meeresschutzgebiete (Natura 2000-FFH) in Nord-und Ostsee
Lothar Koch, Diplom-Biologe und Sylter Nordseeschützer meint dazu:
„Der Offshore-Windpark wurde im Dezember 2002 genehmigt und erst 2015 in das hochsensibles Meeresgebiet vor Sylt gebaut. Dort wurde die Nordsee bereits 2005 zum Naturschutzgebiet ausgewiesen und später zum Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Sylter Außenriff“ und EU-Vogelschutzgebiet „Östliche Deutsche Bucht“ erklärt. Seit 2017 trägt das Seegebiet zusätzlich das Prädikat „Nationales Naturschutzgebiet“ wegen der grossen Rastbestände von Pracht- und Sterntauchern und dem Kalbungsgebiet der Schweinswale. Nachweislich werden diese geschützten Tierarten durch den Lärm und die Belastungen des Windparkes gefährdet.“
„Wir stehen vor dem schwierigen Spagat zwischen dem Abwenden des Klimawandels und der ebenso dramatischen Krise des Artensterbens. Klima nachhaltig schützen, bedeutet gleichzeitig auch auch die Artenvielfalt zu erhalten. Deshalb muss der Windpark aus dem Schutzgebiet verschwinden und ggf. an anderer Stelle in der Nordsee, wo beispielsweise durch Kiesgewinnung oder militärische Übungen bereits Störungen etabliert sind, wieder aufgebaut werden.“
„Solange Butendiek im Schutzgebiet bleibt, müssen strenge Umweltschutzauflagen dafür sorgen, dass Störungen durch den Betrieb und denSchnellboot- und Hubschrauberverkehr vom Festland zum Offshore-Windpark minimiert werden.“
https://i0.wp.com/www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2017/06/schweinswal_w_rolfes-klein.jpg?fit=150%2C100&ssl=1100150Lothar Kochhttps://www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2018/08/Natreplogoklein.jpgLothar Koch2021-03-03 21:38:022021-03-03 21:38:08Butendiek sollte aus Schutzgebiet vor Sylt verschwinden
Lena Theissig, Mitarbeiterin im Jugendzentrum Westerland ist verärgert. „Die Wahlpropaganda von Herrn Raab, in der er unser Jugendzentrum schlecht macht ist schlichtweg falsch und unsachlich“, sagt die junge Frau , die seit Jahren im JUZ arbeitet.
Hintergrund des Ärgers ist eine Wahlanzeige des Bürgermeisterwahl-Kandidaten, auf der einige Behauptungen stehen, die Theissig gar nicht teilen kann: Das JUZ sei eine Bruchbude, die Sofas hätten Löcher und die Drinks würden zehn Euro kosten. All das würde Herr Raab nach seiner Wahl ändern. „Nichts davon ist korrekt“, sagt Lena Theissig. „Das Jugendzentrum ist keine Bruchbude. Es wurde vor zwei Jahren renoviert und befindet sich in gutem, gepflegten Zustand. Die Wände sind von einem professionellem Grafitty Sprayer mit den Jugendlichen bemalt worden. Tatsächlich kosten Getränke einen Euro. Tee und Wasser sind ebenso kostenfrei wie Obst und jeden Mittwoch eine warme Mahlzeit. Der ehrenamtliche Vorstand des JUZ äussert sich ebenso irritiert über Raabs Aussagen in einer Stellungnahme: “Wenn alles neu werden muss, wie Herr Raab ankündigt, soll es wohl heissen, dass alles Bisherige schlecht ist- das schliesst dann ja unsere Mitarbeiter und den Vorstand mit ein.“
Legt Raab Unbekannten Zitate in den Mund, wie einer angeblichen Besucherin des JUZ?
Das Jugendzentrum im Geschwister-Scholl-Weg 2 wird seit nun 47 Jahren mit Begeisterung von vielen Jugendlichen besucht. Aber eine Antonia Günsch ist uns nicht bekannt, sagt Lena Theissig. Auf der Anzeige wird einer Jugendlichen mit diesem Namen der obige Vorwurf als Zitat in den Mund gelegt.
Und der JUZ-Vorstand ergänzt: „Wir möchten nicht, dass das Jugendzentrum für Wahlkampfzwecke missbraucht wird und fordern Herrn Raab zu einer öffentlichkeitswirksamen Richtigstellung auf.
https://i0.wp.com/www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2021/02/Screenshot_20210225-221839_Gallery-scaled.jpg?fit=1213%2C2560&ssl=125601213Lothar Kochhttps://www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2018/08/Natreplogoklein.jpgLothar Koch2021-03-01 10:09:232021-03-01 10:32:05Jugendzentrum Sylt wehrt sich gegen unlautere Vereinnahmung im Bürgermeister-Wahlkampf- schiesst Raab über das Ziel hinaus?
Wäre die Situation, in der wir uns auf Sylt, an der Küste, ja weltweit befinden nicht Anlass genug ein Signal der Hoffnung von diesem Eiland auszusenden? Und ist nicht genau das immer der tiefere Sinn der BIIKE gewesen? Man sagt die Frauen hätten zu Walfängerzeiten dem uralten Brauch des Friesenfeuers diese Bedeutung zugemessen: Ein letzter hoffnungsvoller Gruß an die Sylter Seefahrer, die auf gefährliche Expedition ins Eismeer aufbrachen.
Heute stecken wir in der Coronakrise (und vielen weiteren) da täte so ein wärmendes Feuer allen gut. Aber noch ist nichts genehmigt. Aus Infektionsschutzgründen ist eine Beteiligung von grösseren Menschenansammlungen definitiv verboten. Ob eine kleine Delegation eines von sonst zahlreichen Inselfeuern stellvertretend entzünden darf, wird im Kreis noch beraten. Ich hoffe darauf!
Lothar Koch
Neuste Entwicklung in der SHZ zu lesen: Biike findet als Internetübertragung statt.
Und hier das neuste BIIKE Musikvideo von Merret reicht´s:
https://www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2018/08/Natreplogoklein.jpg00Lothar Kochhttps://www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2018/08/Natreplogoklein.jpgLothar Koch2021-02-18 10:18:332021-02-20 13:59:07Die BIIKE naht- aber wird es auch ein Friesenfeuer geben?
Die Tierärztliche Hochschule in Hannover hat in einer wissenschaftlichen Studie jetzt veröffentlicht, dass die Zahl der Schweinswale westlich von Sylt und Amrum seit 2006 kontinuierlich abnimmt. Im Vergleich zu anderen untersuchten Gebieten in der südlichen Nordsee sei gerade hier der Rückgang mit 3,8% im Jahr besonders stark.
Zeichnung Martin Camm
Das ist besonders erschreckend, da 1999 vor Sylt das Walschutzgebiet im Nationalpark Wattenmeer eingerichtet wurde. 2004 folgten weitere Schutzgebiete westlich der Landesgrenze (12 Semeilengrenze) in Bundesgewässern. Dort liegt auch das FFH-Schutzgebiet “Sylter Aussenriff“ und ein FFH-Vogelschutzgebiet. Auf diese Schutzgebiete beziehen sich die Ergebnisse der Studie.
In ihrer Zusammenfassung kommen die Wissenschaftler, die sich seit Jahrzehnten mit den Meeressäuger-Beständen der Nordsee befassen, zu dem Schluss, dass: „Die zu Grunde liegenden Ursachen für die beobachteten Trends sind unbekannt und wahrscheinlich auf die kumulativen Auswirkungen zahlreicher Stressfaktoren zurückzuführen, für die wir größtenteils keine ausreichenden Daten haben. Wenn die Trends von anthropogenen Stressoren getrieben wurden, sollten diese schnell identifiziert werden und geeignete Managementmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.“
Begibt man sich jedoch tiefer in die Studie, wird es deutlicher: Dort heisst es: „geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Fischereitätigkeiten im Schutzgebiet Sylter Aussenriff sind erforderlich und sollten bald umgesetzt werden, um Schweinswale und andere empfindliche Meeresbiota zu schützen.“
Im weiteren Verlauf der Studie präzisieren die Wissenschaftler: Fischerei und Offshore industrie snd mögliche Verursacher
Die Nordsee ist durch eine Vielzahl menschlicher Ausbeutungen gekennzeichnet, die Schweinswale auf verschiedenen Ebenen betreffen. Obwohl die Managementpläne für die FFH Gebiete vor Sylt seit Mai 2020 vorliegen, wird die Fischerei in den Gebieten noch nicht naturverträglich geregelt. Es besteht ein hoher Fischereidruck von mobilen Bodenkontaktgeräten, z. Balken- und Otterschleppnetze, die sich negativ auf die empfindlichen Riffgemeinschaften auswirken können.
Eine der Hauptzielarten im Gebiet „Sylter Aussenriff“ sind Sandaale, die einen allgemein wichtigen Bestandteil der Schweinswalnahrung darstellen. Die Sandaalbiomasse in diesem Schutzgebiet lag jedoch seit 2004 aufgrund des hohen Fischereidrucks wiederholt unter dem Referenzwert gemäß dem Vorsorgeansatz .
In diesem Zusammenhang könnten die geschätzten negativen Trends der Schweinswale im Kerngebiet Sylter Aussenriff ein Indikator für die Verschlechterung des Lebensraums sein und auf einen Konflikt -Wettbewerb mit der Fischerei deuten, der für eine Art wie den Schweinswal besonders relevant ist, die Tag und Nacht von einer kontinuierlichen Nahrungsaufnahme abhängig ist.
Darüber hinaus wurden seit 2013 mehrere Windparks in der Nähe des Schutzgebietes Sylter Aussenriff gebaut. In 2014 wurde der Windpark „Butendiek“ sogar innerhalb des Schutzgebietes erstellt. Während der Bauphase wurde für diese und andere Windparks in der Nordsee eine großflächige Störung von Schweinswalen gemeldet. Der Bau in der Nähe und innerhalb des Schutzgebietes erfolgte während der Haupt-Kalbungs-und Aufzuchtsaison von Schweinswalen im Juni und Juli.
Es wurde vorausgesagt, dass ein nahezu kontinuierlicher Bau von Windparks über mehrere Jahre in der Nähe wichtiger Kernbereiche von Schweinswalen, die sie z.B.für Nahrungssuche benötigen, zu einem hohen Grad an Störung und einem erheblichen Bevölkerungsrückgang führen würde. Das vorhergesagte Szenario ist vergleichbar mit der Situation Schutzgebiet Sylter Aussenriff. Obwohl der Rückgang der Schweinswalhäufigkeit bereits vor dem Bau der ersten Windparks begonnen hatte, fügte der Bau der Offshore Anlagen der bereits bestehenden Liste der auf die Schweinswalpopulaion einwirkenden Stressfaktoren eine weitere Störung hinzu und könnte daher ein zusätzlicher Störfaktor für den Rückgang sein.
Obwohl das direkt an Sylt undAmrum grenzende Walschutzgebiet im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer in der Studie nicht erwähnt wird, bildet es mit dem Schutzgebiet Sylter Aussenriff, das weiter westlich liegt doch eine ökologische Einheit. Inzwischen sind die Schweinswale vor Sylt ein nicht mehr weg zu denkendes Phänomen für Insulaner und Urlauber und von hohem Wert für das Erleben von Wildnis und Wildtierarten. Damit ein wichtiger, wirtschaftlicher Faktor in Hinblick auf einen nachhaltigen Resonanztourismus, wie er neuerdings von der Sylt Marketing Agentur angestrebt wird. Sylt sollte auch deshalb mit Engagement darauf hinwirken, dass Massnahmen ergriffen werden, die die Ursachen stoppende den Rückgang der Schweinswale vor unserer Haustür stoppen.
NaturReporter Sylt sprach mit dem Campaigner Fabian Ritter von Whale and Dolphin Conservation (WDC) über die Situation der Schweinswale. In einer Botschaft von „Ostsee zu Nordsee“ schlägt er Alarm und bittet um Unterstützung für die WDC Schweinswalkampagne:
„Ich selber bin großer Schweinswal-Fan und komme immer wieder gerne nach Sylt, um die Tiere vom Weststrand aus zu beobachten“, sagt der Biologe. „Unsere neue Kampagne fokussiert sich allerdings auf die zentrale Ostsee, denn dort ist der kleine Wal mittlerweile vom Aussterben bedroht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Lage auch in der Nordsee prekär ist, wo jedes Jahr geschätzt Tausende Schweinswale in Netzen umkommen. Auch im Schweinswalschutzgebiet vor Sylt dürfen Stellnetze noch eingesetzt werden, im Sylter Außenriff ebenso. Die Kampagne fordert, dass dies eine Ende haben muss – in der Ost- sowohl als auch in der Nordsee.“
In einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner fordert Whale and Dolphin Conservation (WDC) dringende Maßnahmen zum Schutz der bedrohten Schweinswalpopulation in der zentralen Ostsee. Stellnetze gehören zu den Haupttodesursachen der Tiere. Dennoch sind sie selbst in Meeresschutzgebieten noch immer erlaubt. Inzwischen ist die Population in der zentralen Ostsee auf nur noch ca. 500 Individuen geschrumpft und damit akut vom Aussterben bedroht.
„Würde an Land eine streng geschützte Art hundertfach durch den Menschen umkommen, gäbe es einen großen öffentlichen Aufschrei“, sagt Fabian Ritter. „Das langsame Aussterben des Schweinswals in der zentralen Ostsee vollzieht sich aber fast unmerklich. Daher gelang es dem Bundeslandwirtschaftsministerium, das auch für die Fischerei zuständig ist, bisher, sich stets gegen die Regulierung umweltschädlicher Fischerei zu stemmen – übrigens auch entgegen der Empfehlungen des Bundesumweltministeriums. Diese von Bundesministerin Klöckner zu verantwortende Politik darf nicht weiter hingenommen werden. Immerhin handelt es sich beim Schweinswal um einen der größten Naturschätze der Ostsee. Mittlerweile fordert sogar die EU-Kommission von Deutschland ein Einlenken“, so Ritter weiter.
Offener Brief an Julia Klöckner: WDC warnt vor drohendem Aussterben des Ostseeschweinswals
hier im original Wortlaut:
Stellnetze raus aus Schutzgebieten! Schützen Sie den Schweinswal in Nord- und Ostsee vor dem Aussterben
Sehr geehrte Frau Bundesministerin – liebe Frau Klöckner,
wir wenden uns heute mit einem dringenden Appell an Sie: Bitte setzen Sie sich für die Rettung eines der größten Naturschätze in den deutschen Meeren ein – den Schweinswal.
Jedes Jahr sterben Hunderte dieser Tiere in der deutschen Nord- und Ostsee. Todesursache Nummer 1: Fischernetze. Vor allem Stellnetze werden den kleinen Walen zum Verhängnis. Gleichzeitig dürfen Stellnetze selbst in Schutzgebieten weiterhin uneingeschränkt eingesetzt werden – also gerade dort, wo diese Tiere besonders geschützt sein sollen. (Zusätzlich kommen in den Stellnetzen jedes Jahr Tausende Seevögel ums Leben).
Wir sind davon überzeugt, dass keine Fischerin Schweinswale in ihren Netzen sehen will. Es handelt sich um eine Tragödie, die niemandem nützt, der Meeresumwelt aber massiven Schaden zufügt. Menschliche Unachtsamkeit macht dies möglich – und leider auch die von Ihrem Bundesministerium betriebene Fischereipolitik.
Während sich Ihr Ministerium regelmäßig bei der Internationalen Walfang Kommission (IWC) für den internationalen Walschutz stark macht, stehen die Dinge vor der eigenen Haustür ganz anders. Seit Jahren sträubt sich das Bundesministerium für Landwirtschaft (BMEL) gegen die Regulierung der Stellnetzfischerei – mit fatalen Folgen: Der Schweinswal ist in der zentralen Ostsee mittlerweile akut vom Aussterben bedroht. Dort leben nur noch wenige Hundert Tiere. Bereits ein einziges durch Fischerei getötetes Tier pro Jahr ist mehr, als diese Population verkraften kann. Tatsächlich aber sind es viele mehr. Warum wird hier das Aussterben in Kauf genommen?
Mittlerweile hat sich aufgrund der hohen Dringlichkeit sogar die EU-Kommission eingeschaltet. Bestärkt durch die Wissenschaftler*innen des Internationalen Rates zur Meeresforschung (ICES) stellt sie klare Forderungen an Deutschland, Schweden und Polen, um den Schweinswal besser und langfristig zu schützen. Eine der Forderungen: In Schutzgebieten dürfen keine Stellnetze mehr ausgebracht werden. Schweden hat dies bereits zugesagt. Ihr Ministerium scheint jedoch derzeit alle Hebel in Bewegung zu setzen, um diese Maßnahme zu vermeiden. Ist das Verbot einer umweltschädlichen Fischerei innerhalb von marinen Naturschutzgebieten ein größeres Opfer, als das Aussterben des streng geschützten Schweinswals?
Sehr geehrte Frau Bundesministerin, die Meere werden inzwischen international als unsere größten Verbündeten bei der Abwehr gegen die Klimakrise angesehen. Gesunde und artenreiche Meere sind unerlässlich für deren Fähigkeit, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Insofern ist ökologisch nachhaltige Fischereipolitik „ganz nebenbei“ auch gute Klimapolitik.
Die Zeichen der Zeit fordern einen Wandel auf allen Ebenen: Genauso wie die Landwirtschaft benötigt auch die Fischerei einen ökologischen Umbau. Es geht darum, sie langfristig nachhaltig zu gestalten – ökologisch sowie ökonomisch. Umweltzerstörende Fischerei-Praktiken müssen ein Ende haben, alternative Fangmethoden entwickelt werden und Meeresschutzgebiete müssen echte und effektive Ruhezonen für die Natur sein. Es geht längst nicht mehr nur um die befischten Fischpopulationen (deren Quoten in den vergangenen Jahren auf Betreiben des BMEL ebenfalls immer wieder gegen den wissenschaftlichen Rat zu hoch festgelegt wurden) oder die zu Tausenden beigefangengen Meeressäuger und Seevögel. Es geht um den Lebensraum als Ganzes, inklusive seiner Artenvielfalt und seiner Funktion als Klimapuffer. Wenn wir die Meere schützen, schützen wir uns selbst. Und damit auch die Fischer*innen.
Ihre aktuelle Politik stellt sich nicht nur gegen die EU-Kommission und den Willen eines großen Teils der deutschen Bevölkerung, sie unterminiert gleichzeitig auch das europäische sowie das deutsche Naturschutzrecht.
Wir möchten Sie deswegen hiermit mit allem Nachdruck bitten, sich persönlich und stark für den Schweinswal in der zentralen Ostsee einzusetzen und durch stringente, effektive und langfristige Maßnahmen zu seiner Rettung beizutragen.
Gerne tauschen wir uns fachlich mit Ihnen aus und diskutieren mit Ihnen die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Schweinswale. Über ein virtuelles oder Präsenz-Treffen mit Ihnen bzw. Ihren Mitarbeiter*innen würden wir uns sehr freuen.
Mit hochachtungsvollen Grüßen
Gezeichnet Franziska Walter Geschäftsführerin WDC Deutschland
https://i0.wp.com/www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2017/06/schweinswal2_w_rolfes-klein.jpg?fit=150%2C100&ssl=1100150Lothar Kochhttps://www.natuerlich-sylt.com/wp-content/uploads/2018/08/Natreplogoklein.jpgLothar Koch2020-11-19 16:55:532020-11-19 17:51:11WDC schlägt Alarm für Schweinswale in Nord- und Ostsee
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